Aktuelles 2018
„Endlich wieder klettern…!“  Die Erlebnispädagogische Klettergruppe der AWO aHzE in Pirna.
Gehen, Laufen, Klettern sind ursprüngliche Bewegungsformen des Menschen und werden besonders im Kindesalter oft und gerne praktiziert. Ob am Klettergerüst oder am Apfelbaum, etwas hoch
klettern scheint eine besondere Anziehungskraft für Kinder zu besitzen.
Seit Mai 2017 haben 12 Kinder von Familien, die von den ambulanten Familienhelfern der AWO in Pirna betreut werden die Möglichkeit, einmal im Monat an einer Kletterfreizeit teilzunehmen. Dafür
treffen sich jeweils 6 Kinder zu der sogenannten „Erlebnispädagogischen Klettergruppe“ und werden von den beiden Kletteranleitern Herr Sperling und Herr Schlenkrich abgeholt.
Ziel ist dann die YOYO-Kletterhalle in Heidenau, wo für ca. 3 Stunden an den bunten Griffen der Kletterwände gekraxelt werden darf. Natürlich passiert dies mit der entsprechenden Seilsicherung und
der fachlichen Betreuung und Anleitung der Klettertrainer. Die Gruppenteilnehmer/innen sind zwischen 8 und 14 Jahre alt. Dieser Umstand ermöglicht es, dass jüngere von älteren lernen können.
Beispielsweise praktizieren die Kinder schon seit einiger Zeit das gegenseitige Seilsichern im Toprope-Modus, sowie den dazugehörigen Partnercheck. Hierbei erlernen die Kids sich gegenseitig zu
vertrauen. Jedes Kind erfährt die Klettersituation 8-10 Meter über dem Hallenboden unterschiedlich, trotzdem gehören Selbsteinschätzung, innere mentale Stärke, Ausdauer, Vertrauen, Verantwortung
und Rücksichtnahme zu den Kernressourcen, welche die Kinder beim Klettersport erlernen können. Zudem tragen Ausflüge in den Liebetaler Klettergarten nach Pirna zu schönen Naturerfahrungen bei
und motivieren zu einer aktiveren Freizeitgestaltung.
Für diese tolle Freizeitmöglichkeit unterstützt uns der AWO-Kreisverband tatkräftig mit einer finanziellen Förderung der Eintrittsgelder sowie einiger Kletterausrüstungsgegenstände.
Dafür sagen alle Teilnehmer/innen der Klettergruppe DANKESCHÖN!!!
Text: Konrad Schlenkrich
                                        
Jahresabschluss im Kidsplanet Dresden

Nach einem arbeitsreichen Jahr, treffen sich die Familien und die Mitarbeiter der ambulanten Hilfen zur Erziehung Pirna zu einer  Jahresabschlussfeier im Kidsplanet Dresden.
140 Kinder, Erwachsene und Mitarbeiter trafen sich am 08.12.2017 im Kidsplanet um einen tollen Nachmittag zu verbringen.
Diese Veranstaltung wurde möglich, weil der AWO Kreisverband Sächsische Schweiz den Eintritt spendiert hat.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Eltern und Kindern eine entspannte gemeinsame Zeit zum Toben und Spielen zu ermöglichen.
Unsere Familien kämpfen tagtäglich mit den finanziellen, pädagogischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des Alltages.  Alleinerziehende Elternteile haben eine extrem hohe
Belastung, die sie ganz alleine bewältigen müssen.  Oft kommt das gemeinsame Spielen und Spaß haben im täglichen Leben zu kurz, weil die Probleme manchmal alle Zeit in Anspruch
nehmen.
Für einen Nachmittag können alle gemeinsam abschalten und sich an ihren Kindern erfreuen. Die Kinder zeigen stolz ihren Mut beim Trampolinsprung, Klettern, Rutschen und Hüpfen.
Jedes Lächeln der Eltern und Strahlen der Kinder  ist in unseren Familien besonders wertvoll, weil es im Alltag nicht so oft vorkommt.
Die Eltern haben sich ausgiebig für diese schönen gemeinsamen Stunden bedankt.
Ohne die Unterstützung durch den AWO Kreisverband Sächsische Schweiz wäre dieser Tag nicht möglich gewesen.

Danke für diese unvergesslichen Stunden.







Foto: AWO AHZE
Aktion Zuckertüte 2018

Bei schönstem Sommerwetter viel Spaß mit Magic Klaus und den kleinen Heimsängern

In diesem Jahr hatten wir bei der Vorbereitung eine Besonderheit, nämlich anders als in anderen Jahren einen „Männerüberschuss“. Und so waren die im Frühjahr aus Kostengründen
vorsorglich gekauften schönen Schulranzen aus Österreich erst einmal nutzlos. Nur ein Mädchen in der Truppe, das hatten wir noch nie. Unsere AWO Familienhelfer bekommen die zu
unterstützenden Familien sehr kurzfristig vom zuständigen Amt zugewiesen und ebenso kurzfristig werden die Zuweisungen wieder zurückgenommen. Bei diesen kurzen Planungszeiten und
wechselnden Zahlen von zu betreuenden Familien ist unser Problem, ob Jungen oder Mädchen, das geringste. Es müssen vor allem die Mitarbeiter in der Ambulanten Familienhilfe ständig in
ihren Arbeitszeiten umgeplant oder sogar auf einen anderen Arbeitsplatz in der AWO umgesetzt werden. Und wir wissen 2 Monate vor dem Fest noch nicht, ob 7 Kinder oder 15. Das hat uns
aber noch keine Probleme bereitet, unser Haushaltplan wird dann leicht korrigiert.

Wir wollen mit der Aktion Zuckertüte vor allem Familien und Kindern helfen, die sich in besonders schwierigen Lebensumständen befinden. Die Zielgruppe ist groß. Staatliche
Unterstützungsleistungen decken Mehrausgaben anlässlich der
Einschulung nicht ab und sind wegen desolater Haushaltskassen sogar abgesenkt worden. Wir sammeln aus diesem Grund auch keine gebrauchten Schulranzen, sondern wollen den Kindern
mit einer ordentlichen, wertigen Schulausrüstung das Gefühl nehmen, sie seien unterprivilegiert. Dabei unterstützt uns die Aktion Lichtblick auch in diesem Jahr mit einer Zuwendung von
immerhin 600 €. Danke.

Das fünfte Jahr führen wir das „Zuckertütenfest“ durch. Wieder im AWO Heim für behinderte Kinder und Jugendliche in Pirna.
Frau Oddoy, als Leiterin des Heimes, hat wieder eine gute Vorbereitung organisiert, und so haben die Heimkinder eine kleine Vorstellung gegeben, in die auch unsere Schulanfänger mit
einbezogen wurden. Es wurde mit den Händen geklatscht und mit den Füssen im Takt getrampelt, die Gesichter der Kinder wurden immer strahlender vor Begeisterung.  Nochmal super und
danke, auch an die Hauswirtschaft, das Buffet war gut vorbereitet und wir haben nur die Getränke und ein Paar Leckereien beigesteuert.
Bereits im vorigen Jahr hatten wir den Zauberkünstler „Magic Klaus“ engagiert. Das besondere an seinem Programm, er kann wunderbar auf die Kinder zugehen und am Ende jeder
Veranstaltung bekommen die Kinder ein gerade gebasteltes Tier aus einem Spezial- Luftballon gefertigt.
Frau Lindemann, AWO- Mitglied in Dresden, hat uns die Zuckertüten wieder ganz liebevoll gekauft, gepackt und mit Maria Mäurer zusammen an die Kinder verteilt. Das Feedback war positiv.
Allen einem Dank.


Peter Kettler


Foto: Kettler
Fahrt in den Frühling
Jetzt zu einer Tradition geworden
Unsere Senioren wissen es, jedes Jahr gibt es für Sie eine Fahrt in den Frühling oder Herbst.
Und das schon regelmäßig seit einigen Jahren. Hin und wieder berichten wir Euch von der Veranstaltung. Diesmal waren wir im Barockschloss Neschwitz und da es bis auf Frau
Dr. Schmidt niemand kannte, bin ich mit meiner Frau an einem Wochenende hingefahren und wir waren begeistert. Alles Seniorengerecht (ganz wichtig) schönes Wetter
(immer?) und gepflegter Park mit einem Eiskaffee, dass auch Spezialitäten anbietet und nach einem Hochwasser schön rekonstruierte Springbrunnen. Also konnte ich gleich die
Plätze bestellen und das Busunternehmen in Bad Schandau wiedergewinnen. Der Park und das Schloss befindet sich in Pflege des örtlichen Heimat- Vereins und so war es leider
nicht möglich, in der Woche den Fremdenführer (ein Mann aus Glashütte) zu einer Führung zu gewinnen. Aber der Heimatverein betreibt auch das Heimatmuseum am Markt und
so kamen die Interessierten auf ihre Kosten. Reiseführer waren Helmut Hauswald und die Familie Bialluch.
Vielen Dank

Text; Kettler Foto: Kettler
Hier. Bewegen. Wir!
Neues gemeinsames Projekt mit der Aktion Zivilcourage
Der AWO Kreisverband unterstützt dieses Projekt, weil es jungen Menschen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge eine Stimme zur Mitgestaltung ihrer Region geben
soll. Die Verantwortlichen arbeiten mit Vereinen und Verbänden, Initiativen, Bildungseinrichtungen, kommunalen Verantwortungsträgern, Jugendclubs, örtlichen Feuerwehren
zusammen. Jugendliche werden über niedrigschwellige (teils erlebnispädagogische) Angebote erreicht. Ein möglichst breiter Querschnitt der Jugendlichen wird zur Mitarbeit
motiviert.                                                                                                    Das Projekt begleitet Jugendliche dabei, eigene Bedarfe und Handlungsmöglichkeiten
herauszufinden. Jugendliche werden befähigt, sich in ihrer Region zu beteiligen. Darüber hinaus werden lokale Partner, z.B. kommunale Verwaltungen, für die Bedarfe von jungen
Menschen sensibilisiert. Die Kooperationspartner wirken mit ihnen zusammen, um jugendgerechte Beteiligungsstrukturen aufzubauen.
Ziel ist es, gemeinsam mit Jugendlichen die Handlungsbedarfe vor Ort zu identifizieren und nachhaltig zu bearbeiten. Jugendliche aus der Region, kommunale
Verantwortungsträger sowie Kooperationspartner aus der Arbeit mit Jugendlichen vernetzen sich, um tragfähige, jugendgerechte Strukturen zur Beteiligung junger Menschen
umzusetzen. Der Stimme der Jugendlichen wird damit Gewicht verliehen.
Unsere Zielgruppen sind junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren im Raum Neustadt - Sebnitz - Bad Schandau
Angeboten werden
Workshops für junge Menschen im Bereich der kulturellen, sozialen und politischen Bildung
beteiligungsorientierte künstlerische Projekte
Begleitung junger Menschen zu ihren Themen
Aufbau kommunaler Strukturen zur politischen Jugendbeteiligung
Begleitung von Fachkräften im Bereich Jugendhilfe
Warum mit der Aktion Zivilcourage? Die Aktion Zivilcourage e. V. ist in der Bildungs- und Beratungsarbeit tätig. Mit Engagement und Kompetenz setzt sich der Verein
überparteilich und in einem breiten Netzwerk für die Stärkung der demokratischen Kultur in Sachsen ein. Als Plattform und Anlaufstelle unterstützt er Menschen in ihrem
Engagement. Die Projekte des Vereins richten sich an Menschen aller Altersgruppen.                                                  Der Verein arbeitet von Beginn an partnerschaftlich mit
vielen staatlichen und nichtstaatlichen Institutionen, Organisationen und Privatpersonen zusammen.
Die Aktion Zivilcourage wurde Ende der 1990er Jahre als Initiative von jungen Menschen gegründet. Hintergrund waren hohe Kommunalwahlergebnisse rechtsextremer Parteien im
damaligen Landkreis Sächsische Schweiz und eine zunehmende Gewaltbereitschaft junger Menschen. Überregionale Bekanntheit erlangte vor allem die 2001 verbotene
Gruppierung "Skinheads Sächsische Schweiz".

Kettler, Aktion Zivilcourage, Auszug aus der Vereinbarung
Bild: Brause
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